KAP: Mein erster Versuch einer Kamerahalterung
Der Grundgedanke dieser Kamerahalterung war, eine rein mechanische Halterung ohne Servos und Batterien zu konstruieren. In die Drachenleine wird unterhalb des Drachens eine Umlenkrolle mit Anschlagschild eingehängt, durch die ein zweites Zugseil läuft. Dieses Zugseil läuft durch den Anschlagschild und zieht die Kamerahalterung nach oben. Am Schild angekommen betätigt ein in der Spitze der Kamerahalterung angebrachter Taster den Auslöser der Kamera (über ein Kabel, daß direkt in die Kamera gelötet wurde oder über den Fernauslöserstecker, sofern die Kamera einen solchen anbietet). Die Halterung selbst hängt an 2 Rollen auf der Drachenleine (die Rollen.stammen aus einem Lego-Baukasten für Auto-Räder bei denen einfach die Gummiräder entfernt wurden und die Felge nun als Rolle benutzt wird). Die eigentliche Halterung hängt an einem durchgehenden Stück Seil an 2 weiteren Rollen. Dieses Stück Seil hat die Funktion, daß die Kamera immer waagrecht gehalten wird, unabhängig von der momentanen Steigung der Drachenleine. Ausserdem wird die Kamera so relativ unabhängig von Schwingungen längs der Drachenleine. Die Kamera selbst sitzt in einem 3-teiligen Aluminium-Rechteck, daß in jede horizintale und vertikale Richtung verstellt werden kann. Ausserdem führt noch das Auslösekabel von der Kamera aus zur Spitze der Fähre, wo der Auslösetaster sitzt.
Wie oben schon beschrieben, hat diese mechanische Lösung 3 gravierende Nachteile, weswegen ich den Nachbau nicht empfehlen kann:
Ich kann jedem KAP-Interessierten nur zu einer Lösung mit Funkfernbedienung raten (Beispiel: Meine KAP-Rig Nummer 2). |